Jetzt schnell Party, Party- es ist Vollmond und dementsprechend Fullmoonparty und die Insel Koh Phangan platzt aus allen Nähten. Natürlich sind auch dio Preise überall vielfach so hoch wie sonst, denn es ist ja Vollmond und das gerechtfertigt natürlich einen höheren Preis bei Allem!
Wir haben uns zuerst in einem Bungalow einquartiert, kurz gechillt und dann eigentlich auch schon mit den Vorbereitungen zum Abend begonnen. Einen Roller gemietet, bisschen aufgestylt und haben uns mit Alex und Vivi getroffen, um zusammen runter zum Strand des Spektakels zu fahren. Sobald man in den Stadtteil einkehrte, tauchten auch schon die ersten Stände auf, die die sogenannten Buckets mit gepunchtem, billigen Alkohol verkaufen. Erstmal einen gegönnt und den wohl ekligsten Mojito meines Lebens genießen dürfen. Um in den Bereich der Party zu gelangen, musste man dann 100 Baht Eintritt zahlen und sich an vielen weiteren Ständen vorbeidrücken. Was diese Party ausmacht sind vor Allem die Neonfarben, die im Schwarzlicht leuchten und überall in vielen bunten Töpfen angeboten werden. Gleich mal ein paar zugelegt, haben wir uns natürlich die allercoolsten Motive auf die Haut und ins Gesicht gemalt und gleich mal ein bisschen Schleichwerbung für Lucamo verbreitet, indem Massimo und ich uns jeweils eine Eule zeichneten. 
Dann quollen wir mit den Maßen langsam dem Strand entgegen und der war wirklich proppenvoll und besonders die Briten scheinen das Fest besonders gern zu feiern. Es waren mehrere Bühnen aufgebaut und als wir kamen ging es auch schon ordentlich zur Sache. Die Fullmoonparty ist für harte Eskalation bekannt und oft werden dort auch harte Drogen genommen. Mir ist es jetzt nicht so akut aufgefallen, es kam mir vor wie ein normales Festival, allerdings mit ein paar Specials, die zB so in Deutschland niemals durchgehen würden. Abgesehen von den Hitlermasken, die es überall zu kaufen gab, befand sich an einer Stelle der Platz, an dem ein riesiges, brennendes Springseil maßig Besoffene anzog, die sich für genial genug hielten springen zu können und natürlich sehr viele auf die Nase fielen, ich wünsche ihnen ist nicht schlimmeres passiert. Dann gab es auch noch einen Holzweg entlang der Steinküste, der super viele Löcher und Spalten hatte. Von den Sicherheitsstandarts ging es natürlich asiatisch zu, aber die Stimmung war bombastisch und es hat mir echt gut gefallen, crazy!

Dann fuhren wir irgendwann wieder mit dem Roller nach Hause, wir hatten nicht allzu viel getrunken und hab ein Stoßgebet an den Himmel abgegeben, dass ich von dem ganzen schlechten Zeug am nöchsten Morgen.Massimo und ich haben dann den ruhigen Osten der Insel abgeklappert und es ist einfach nur hammer, durch Dschungel fahren zu können.
Überall surrt, piept und zwitschert es! An einer Stelle hielten wir an, denn da war doch echt ein Thai mit seinem Affen an der Leine zu beobachten, der ihm die ganzen Kokosnüsse Stück für Stück von der Palme runtergeholt hat- so lustig xD
Dann haben wir ein paar Wasserfälle gesucht, aber eigentlich haben die sich wegen der Trockenzeit eher als ein Rinnsaal herausgestellt und sind dann zu zwei wunderschönen Stränden und haben einfach gehörig gechillt.
Abends haben wir uns dann mit allen anderen aus dem Tauchkurs getroffen, die auch alle auf Koh Phangan eingetrudelt sind und sind in ein wunderschönes Restaurant gegangen, dass wir wieder über Tripadviser gefunden haben.
Danach sind wir mit Laura und Marco noch in eine Bar, in der überall Lianen von der Decke hingen und haben uns über strange und gefährliche Dinge unterhalten, die Laura und Marco schon auf ihren Reisen passiert sind.
Am nächsten Tag haben wir Laura abgeholt, die wollten wir nach den Erlebnissen mit dem Thai an ihrem Bett eh nicht mehr so gern alleine lassen. Wir sind dann auf die Empfehlungen von Marco hin zu einem Strand am Arsch der Insel „Bottle Beach“ gefahren, weil der mega schön und einsam sein soll, weil man nur über einen Sandweg hinkommt, über den man nicht mit Roller fahren kann. Und ich kann nur sagen: Fuck the Bottle Beach! Es hat einfach hundert Jahre bei gefühlten 50 grad gedauert über die steilen Sandwege zu steigen, als wir fast am Strand waren hat Massimo auch noch bemerkt, dass er den Rollerschlüssel stecken lassen hat und musste den ganzen Weg wieder zurückkraxeln hahaha! Letztendlich war der Strand gar nicht mal so geil und auch voller Leute, die mysteriöserweise alle dahin gekommen sind, zum Teil auch einfach mit Booten.
Das einzige, wofür sich die Strapazen einfach absolut gelohnt haben, war der Rückweg, wollten grad wieder auf den Sandweg als wir plötzlich die fetteste, schwarze Schlange ever sehen, die sich von links nach rechts schlängelt und locker mal 2-3 meter lang war- aaaach du scheisse ich komm bis heute nicht drauf klar, vor Allem, weil ich eine Stunde davor noch davon gesprochen hab, bei der anstehenden Dschungeltour sogar extra zahlen würde, um eine Schlange zu sehen und dann zakk! Aus der Schockstarre heraus war ich leider nicht fähig die Kamera zu zücken, das ganze ging zu schnell!
Wir sind dann pünkltich losgefahren, um den Sonnenuntergang in der berühmten Amsterdambar anzuschauen. Es war auch pünktlich zum Spektakel supervoll, aber hat sich trotzdem wirklich gelohnt, der Ausblick ist 1A, die Atmosphäre ebenfalls und außerdem haben die da Weed, was einem aus den Schuhen hebelt.
Davon hatten wir dann auch einfach mal den ganzen Abend deftig was und sind dann ins Fishermans (Reservieren!) gefahren, was als eines der besten Restaurants der Insel gilt. Und woooow sowas Schönes konnte die Kamera gar nicht einfangen, super Location mit chilligem indirekten Licht.
Es geht dann runter zu einer Sandarea, auf dem ein Holzschiff steht, in dem man ebenfalls essen kann (das Essen war natürlich auch super) und für thailändische Preise zwar gehoben, allerdings den deutschen Preisen in einem normalen Restaurant exakt entsprechend.

Am Morgen darauf haben wir uns erstmal ein Ticket zum Festland in den Nationalpark „Khao Sok“ geklärt und und haben dann auf Laura gewartet und sind währendessen an den Strand, der direkt hinter unserem Bungalow war, gegangen und zufällig einer der Schönsten war von Allen, haha. Haben zuerst mit Welpen in einem Cafe gechillt und sind dann auf eine Sandbank, die richtig ins Meer reinging, gegangen und mussten dementsprechend natürlich etwas shooten.
Im Anschluss haben wir einen Strand im Westen der Insel (Mae Haad) ausgechekkt, wo die Palmen im Sand gewachsen sind und wieder Welpen rumgetollt sind.
Dann hab ich mir zum ersten Mal einen Kokosnuss gegönnt und eine Massage direkt am Strand, die so gut getan hat, während die Sonne unterging.
Nachdem wir uns den Sonnenuntergang reingezogen haben und ein bisschen Feuerwerk hier und da ging, weil das Neujahr in Thailand bald anstand, sind wir zum berühmten Nachtmarkt auf Koh Phangan gefahren, auf dem man bis zum Umfallen schlemmen konnte. Und dort muss ich eine Empfehlung für den einzigen Shakestand abgeben, der ca 170 Kombinationen an Shakes für den billigsten Preis bisher (1€) anbietet und so lecker war, dass ich fast weinen musste.
Es war also ein rundum perfekter Tag!

























